von Christian Jaerschke | Mai 1, 2015 | Motivation, Winners Mind
Winner’s Mind Frage: Was ist wenn ich starte und scheitere?
Antwort von April Heinrichs:
„It’s not where you start but where you finish.“

…und ich ergänze: Am Ende des Lebens fragen wir uns nicht so sehr warum etwas vielleicht nicht geklappt hat, sondern es quälen Gedanken … warum wir etwas nicht versucht oder getan haben … und stellen uns die Frage: Was wäre wenn?
In diesem Sinn: Starte und verfolge deine (sportlichen) Ziele oder bleib dran!
von Christian Jaerschke | Apr. 3, 2015 | Motivation
Vieles von dem wir glauben das es unmöglich für uns sei, ist in Wirklichkeit primär ein Kopfproblem. Es reflektiert meist unsere Erfahrungen (selbst gemacht oder von anderen übernommen), unser gegenwärtiges Glaubenssystem oder unseren Denkhorizont. All das können wir ändern – und das beginnt im Kopf.
Kannst du dir vorstellen, einen platten Reifen ohne Hände zu wechseln? Vielleicht kann dich dieser Radfahrer inspirieren, das Unglaubliche in deinem Sportlerherzen zu wecken.
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Quellen:
von Christian Jaerschke | Dez. 5, 2014 | Motivation, Videos
Vielleicht kommt dir dein Training manchmal sehr mühsam vor oder du fragst dich, warum du deine Leistung nicht schneller verbesserst – wie du es dir wünschst. Möglicherweise erscheint dir auch dein großes Ziel (egal ob Ironman, Marathon oder eine andere Herausforderung) fast unendlich weit weg, kaum zu erreichen. Das kann viele Ursachen haben. Natürlich ist es immer auch sinnvoll, sein Training zu analysieren und zu optimieren. Es gibt aber auch eine andere Ursache, die wir nur zu gerne vergessen.
Dazu erzähle ich dir in diesem Video eine kleine Geschichte aus der Fernsehserie Lost. Lost ist eine amerikanische Fernsehserie, die von den Überlebenden eines Passagierflugzeugabsturzes und dessen Folgen auf einer Insel im Pazifik handelt. Welche Rolle dabei ein Drogen Junkie spielt und was du vom Nachtfalter über mühsames Training lernen kannst, erfährst du in dem Video.
von Christian Jaerschke | Nov. 28, 2014 | Motivation
Der Glaube versetzt Berge oder grenzt dich ein, es ist deine Entscheidung und das hat nichts mit Religion zu tun. Grenzen zu setzen ist einfacher als Grenzen zu überwinden. Don Justo Gallego Martinez ist der Held dieses Blogs. Er zieht es vor, Grenzen zu überwinden anstatt es sich auf der Couch bequem zu machen. Auch wenn er kein Sportler im engeren Sinne ist, so ist sein Projekt ein „Mega-Ultra-Never Ending Marathon“.
Vielleicht hast du auch schon Menschen getroffen, die genau zu wissen glauben, dass sie zu schwach, zu wenig talentiert, zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, zu undiszipliniert, zu unsportlich, zu wenig gebildet, zu unmusikalisch, im falschen Elternhaus aufgewachsen, im falschen Land geboren, als Kind zu wenig gefördert worden, zu wenig kreativ, … sind, um das zu tun, was sie gerne tun würden.
Grenzen zu überwinden heißt auch im Sport, die Komfortzone zu verlassen und das ist unbequem. Doch die meisten ziehen die Bequemlichkeit vor und verstärken die eigenen Grenzmauern kontinuierlich. Vielleicht inspiriert dich die folgende Geschichte, ein paar alte hinderliche Glaubenssätze über Bord zu werfen und deine (sportlichen-) Grenzen nach vorne zu verschieben.
Don Justo Martinez wurde am 20. September 1925 als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Mit 27 Jahren trat er in das Trappistenkloster von Santa Maria de Huerta als Mönch ein. Aufgrund einer unheilbaren Tuberkuloserkrankung muss er es jedoch bereits 1961 vor Ablegung des Gelübdes wieder verlassen.
Überaschenderweise wurde er jedoch wieder gesund und war der festen Überzeugung, dies der spanischen Schutzheiligen Nuestra Señora de Pilar zu verdanken. Aus Dankbarkeit begann er 1961 zu Ehren der Schutzheiligen eine Kathedrale in Mejorada del Campo zu bauen. Gallego Martinze arbeitet bis heute ( er ist 2014 89 Jahre alt).
Ohne die offizielle Unterstützung der katholischen Kirche, ohne Baupläne und ohne Baugenehmigungen, hauptsächlich allein, gelegentlich mit der Hilfe seiner sechs Neffen oder Freiwilliger. Manchmal stellt er auf seine eigenen Kosten Fachleute ein. Er finanziert seine Arbeit durch die Verpachtung und den Verkauf von Ackerland, das er übernommen hat, oder durch private Spenden. Im Jahre 2005 machte ihn und seine Kathedrale eine Werbekampagne für das Getränk Aquarius in ganz Spanien bekannt.
Mein Fazit:
Ob du daran glaubst, dass Grenzen fix sind oder dass du sie überwinden kannst, du hast in jedem Fall Recht. Es ist deine Entscheidung. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Mir geht es hier eher um das Prinzip und nicht um einen Einzelfall.
Also überlege gut, an welchen Glaubenssätzen du in deinem Sport festhalten willst und welche du einreißen musst, damit du dein großes Ziel, deine neue Bestzeit oder die Qualifizierung erreichen kannst.
Deutsche Welle Video über Don Justo Gallego Martinez und sein „Marathon-Projekt“ (von 2011):
Quellen:
• Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Justo_Gallego_Mart%C3%ADnez
von Christian Jaerschke | Okt. 3, 2014 | Motivation, Strategien
Chris McCormack (Zweifacher IRONMAN Hawaii Weltmeister) trägt in jedem Wettkampf neben der offiziellen Startnummer die Zahl 19455 auf seinem Trikot. 19455 – das ist die Anzahl an Tagen, die seine Mutter gelebt hat, bevor sie an Krebs gestorben ist.
Chris McCormack (MACCA): „Wenn du im Sport auf einem hohen Level dauerhaft Erfolg haben willst – und das gilt nicht nur im Sport sondern überall im Leben, dann brauchst du einen Grund der größer ist als du selbst. Glaube mir, wenn du so viel entbehrt, gereist und deine Familie vermisst hast wie ich, dann ist die Aussicht auf einen Wettkampfsieg nicht genug, um so hart und lange zu trainieren wie dafür nötig. Es ist nicht genug nur für dich zu kämpfen. Du musst für etwas oder Jemanden kämpfen. Ich gehe für meine Mutter an den Start.“
Motivation ist eine wesentliche Voraussetzung, um im Sport und sonst im Leben erfolgreich zu sein. Deine Motivation bestimmt, welchen Stellenwert du deinem Sport (oder einem anderen Bereich in deinem Leben) gibst, wie viel und wie intensiv du trainierst, wie sehr du dich im Training und im Wettkampf antreibst.
Nur wenn du weißt, was genau dich motiviert und zu Bestleistungen antreibt, kannst du deine Motivation steuern.
Was ist deine Motivation? Warum betreibst du deinen Sport? Welchen Nutzen ziehst du daraus? Wenn du ein konkretes Ziel hast (z.B. Teilnahme an einem Ironman, einem Marathon oder einem anderen Wettbewerb), dann stell dir die Frage nach dem Warum!
Nehme dir etwas Zeit, um diese Fragen für dich zu beantworten, am besten gleich heute.
Du kannst fast alles im Leben erreichen wenn dein WARUM stark genug ist. Dabei gilt die einfache Regel: Je größer dein Ziel ist, je größer muss auch dein Grund, dein WARUM sein, um es zu erreichen.
Wenn du dein WARUM noch nicht klar fassen kannst oder du glaubst, dass es vielleicht nicht stark genug für dein Ziel ist, ist dass zunächst nicht weiter tragisch. Denn du kannst dein WARUM praktisch jeder Zeit erweitern oder ändern.
Eine einfache Technik, um deine Beweggründe zu tiefer zu erkunden, nennt sich „Warum, warum Technik“. Im Englischen (Why Why?) hört sich das für mich irgendwie besser an. Vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich diese Technik gelernt habe, als ich in Großbritannien studiert habe.
Die Technik funktioniert ganz einfach in dem du nach dem WARUM des WARUM’S fragst – also für jede deiner Antworten (Motivationsgründe) nach dem warum fragst und dann wieder nach dem WARUM, bis du im Kern angekommen bist oder dir nichts mehr einfällt. Dann kannst du die Frage „umkehren“ und nach neuen Antworten suchen, welche neuen oder zusätzlichen Aspekte deines Sports deine WARUM Antworten befriedigen.
Was ist dein größtes WARUM für deinen Sport und deine sportlichen Ziele? Nutze die Gelegenheit für einen kurzen Kommentar oder gerne auch als E-Mail direkt an mich.
Viel Erfolg!
Quellen:
- Chris McCormack, Tim Vandehey „ I’m Here to Win: A World Champion’s Advice for Peak Performance“
- Jim Taylor & Terri Schneider „Mentales Training für Triathleten“
von Christian Jaerschke | Sep. 26, 2014 | Motivation
Kinder haben große Träume und glauben an sie – so lange, bis sie von den Erwachsenen lernen was alles nicht geht, was sie nicht können und darauf trainiert werden, realistisch zu denken – was dann in der Regel „klein“ heißt (wie im Video: 00:10s) – und so verkümmern schließlich auch meist ihre Träume. Als Erwachsene tragen sie dann selbst dazu bei, diesen Teufelskreislauf am Leben zu erhalten.
- Ist das immer so? Nein, zum Glück nicht.
- Was, wenn es bei dir so war? Es ist nie zu spät, wieder mit dem Träumen zu beginnen und Träume in die Tat umzusetzen. Egal wie alt du bist.
Was du in diesem Video Lernst?
- 00:10 Beispiel wie Erwachsene Kinder darauf trainieren, klein zu denken
- 0030 Gewinner brauchen auch Nehmerqualitäten
- 02:00 Die Welt ist voller Möglichkeiten
- 02:35 Lass dir von niemanden einreden, dass du etwas nicht kannst
- 02:50 Beschütze deine Träume
- 05:20 Verfolge deine Träume
Was sind deine Träume?
PS: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Kannst du deine mentale Wettkampfstärke verbessern? Lerne in meinem neuen kostenlosen eBook 10 einfache Mental Techniken zur Wettkampfvorbereitung.