Wenn das gleiche Problem immer wiederkommt

Wenn das gleiche Problem immer wiederkommt

Warum wiederkehrende Herausforderungen oft mehr mit unseren eigenen Reaktionsmustern zu tun haben, als wir denken.

Es gibt Situationen, die scheinen uns zu verfolgen.

Ein schwieriger Mensch verschwindet aus unserem Umfeld – und kurze Zeit später begegnen wir jemandem, der ganz ähnliche Reaktionen in uns auslöst.

Wir wechseln die Mannschaft, den Trainer, das Projekt oder vielleicht sogar den Arbeitgeber. Doch irgendwann ist dieses vertraute Gefühl wieder da:

„Nicht schon wieder.“

Natürlich gibt es Situationen, aus denen wir uns lösen sollten. Nicht jedes Problem ist eine Lektion, die wir einfach nur geduldiger ertragen müssen. Manchmal ist eine klare Grenze, eine Veränderung oder ein konsequenter Schritt genau die richtige Entscheidung.

Doch es gibt auch die andere Seite.

Manche Herausforderungen kehren nicht deshalb zurück, weil die Welt gegen uns arbeitet. Sondern weil wir selbst in ähnlichen Situationen immer wieder mit demselben inneren Muster reagieren.

Und genau dort beginnen Mentaltraining und mentale Stärke: bei der eigenen Reaktion.

Das Problem ist nicht immer nur die Situation

Stell dir einen Sportler vor, der in wichtigen Wettkämpfen regelmäßig seine Leistung nicht abrufen kann.

Im Training funktioniert alles.

Die Technik stimmt. Die Vorbereitung stimmt. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist vorhanden.

Doch sobald es wirklich zählt, verändert sich etwas.

  • Er wird hektischer.
  • Er beginnt mehr nachzudenken.
  • Er will Fehler unbedingt vermeiden.
  • Er verliert den Zugang zu dem, was im Training selbstverständlich funktioniert.

Nach einem schwachen Wettkampf liegt die Erklärung schnell auf der Hand:

  • Der Gegner war unangenehm.
  • Die Bedingungen waren schlecht.
  • Die Vorbereitung war nicht optimal.
  • Der Druck war diesmal besonders hoch.

All das kann stimmen.

Aber wenn sich ein ähnliches Muster immer wieder zeigt, lohnt sich eine andere Frage:

Was passiert eigentlich in mir, wenn diese Situation entsteht?

Das ist eine wesentlich anspruchsvollere Frage als: „Wie bekomme ich dieses Problem weg?“

Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um äußere Umstände.

Es geht um uns selbst.

Wiederkehrende Situationen zeigen oft wiederkehrende Reaktionen

Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens bestimmte mentale Reaktionsmuster.

Unter Druck wollen wir vielleicht besonders viel kontrollieren.

Bei Kritik gehen wir sofort in Verteidigung.

Wenn etwas nicht funktioniert, werden wir ungeduldig.

Bei Unsicherheit beginnen wir zu zweifeln.

Wenn jemand uns provoziert, reagieren wir impulsiv.

Diese Reaktionen sind nicht automatisch falsch. Problematisch werden sie dann, wenn sie uns immer wieder in dieselbe Sackgasse führen. Solche wiederkehrenden Reaktionen hängen häufig mit mentalen Programmen zusammen, die sich über längere Zeit entwickelt haben. Wie solche Muster entstehen und wie wir bewusster mit ihnen umgehen können, habe ich auch im Beitrag „Du kannst dir aussuchen, was du denkst?“ beschrieben.

Ein Tennisspieler kann nach einem vermeidbaren Fehler jedes Mal innerlich mit sich kämpfen.

Eine Führungskraft kann auf Widerstand im Team immer wieder mit noch mehr Druck reagieren.

Ein Unternehmer kann in schwierigen Phasen versuchen, jedes Detail selbst zu kontrollieren.

Ein ambitionierter Sportler kann nach Rückschlägen sein Training ständig verändern, statt herauszufinden, welches mentale Muster sich in entscheidenden Momenten wiederholt.

Von außen sehen die Situationen unterschiedlich aus.

Innerlich läuft möglicherweise immer dasselbe Programm.

Mentale Stärke beginnt mit Beobachtung

Ein zentraler Bestandteil von Mentaltraining ist deshalb nicht nur positives Denken, Motivation oder Selbstvertrauen.

Es ist die Fähigkeit, sich selbst unter Druck beobachten zu können.

Auch in der Sport- und Performance-Psychologie spielt diese Selbstwahrnehmung eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eigene mentale Muster zu erkennen und die Leistungsfähigkeit gezielt weiterzuentwickeln.

[Hier der link zum American Psychological Association (APA) Artikel:
https://www.apa.org/education-career/guide/subfields/performance]

Nicht erst Stunden später.

Sondern zunehmend auch in dem Moment, in dem das Muster entsteht.

Was denke ich gerade?

Was löst diese Situation in mir aus?

Was versuche ich unbedingt zu verhindern?

Welche Emotion übernimmt gerade die Führung?

Und vor allem:

Wie reagiere ich normalerweise – und hilft mir diese Reaktion wirklich?

Allein diese Beobachtung kann einen entscheidenden Unterschied machen.

Denn zwischen einem Reiz und unserer Reaktion entsteht dadurch etwas, das im Leistungsumfeld enorm wertvoll ist:

Handlungsspielraum.

Die entscheidende Frage lautet nicht immer: Wie komme ich hier raus?

Wenn etwas unangenehm wird, wollen wir verständlicherweise eine Lösung.

Wie bekomme ich den Konflikt weg?

Wie verhindere ich diese Nervosität?

Wie kann ich dafür sorgen, dass der Trainer mich anders behandelt?

Wie bringe ich meinen Kollegen dazu, sich zu verändern?

Wie werde ich diesen Druck los?

Doch manche Situationen verändern sich erst dann wirklich, wenn wir eine andere Frage stellen:

Was kann ich hier lernen oder entwickeln?

Vielleicht mehr Geduld.

Vielleicht die Fähigkeit, Grenzen klarer zu kommunizieren.

Vielleicht mehr Toleranz gegenüber Dingen, die wir nicht kontrollieren können.

Vielleicht die Fähigkeit, nach einem Fehler schneller wieder in den nächsten Moment zurückzukehren.

Vielleicht den Mut, eine unangenehme Situation anzusprechen.

Oder vielleicht auch die Klarheit zu erkennen, dass eine Situation tatsächlich nicht mehr akzeptabel ist.

Der entscheidende Unterschied:

Wir verlassen die reine Opferperspektive und richten unsere Aufmerksamkeit wieder auf den Bereich, den wir beeinflussen können.

Uns selbst.

Verantwortung übernehmen heißt nicht, sich für alles verantwortlich zu machen

Hier ist eine wichtige Unterscheidung.

Selbstverantwortung bedeutet nicht:

„Wenn ich ein Problem habe, liegt es immer an mir.“

Das wäre genauso ungesund wie die Haltung, dass immer nur die anderen schuld sind.

Menschen können unfair sein.

Teams können dysfunktional sein.

Trainer können schlechte Entscheidungen treffen.

Arbeitsbedingungen können problematisch sein.

Und manchmal ist Weggehen die richtige Form von Selbstführung.

Die relevante Frage ist deshalb nicht:

„Bin ich schuld?“

Sondern:

„Welchen Anteil an meiner Reaktion kann ich beeinflussen?“

Diese Frage gibt uns Handlungsmöglichkeiten, ohne die Realität schönzureden.

Genau darin liegt ein wichtiges Prinzip mentaler Selbstführung: Wir haben nicht immer Kontrolle über die Situation, wohl aber darüber, wie wir ihr begegnen. Mehr dazu findest du auch in meinem Beitrag „Paradox: Volle Kontrolle – wenn du sie nicht hast?!“

Eine einfache Mentaltraining-Übung für wiederkehrende Situationen

Wenn dir ein Problem bekannt vorkommt, nimm dir nach der Situation drei Minuten Zeit.

Gehe gedanklich durch diese vier Fragen:

1. Was ist konkret passiert?

Beschreibe nur die Situation – möglichst ohne Bewertung.

Nicht: „Mein Trainer hat mich wieder unfair behandelt.“

Sondern beispielsweise: „Nach meinem Fehler hat mein Trainer meine Entscheidung vor dem Team kritisiert.“

2. Was ist in mir passiert?

Welche Gedanken, Emotionen und körperlichen Reaktionen waren da?

  • Ärger?
  • Unsicherheit?
  • Druck?
  • Rechtfertigung?
  • Rückzug?

3. Wie habe ich darauf reagiert?

Was hast du tatsächlich getan?

  • Wurdest du aggressiver?
  • Still?
  • Hektisch?
  • Defensiv?
  • Unkonzentriert?

4. Welche Reaktion würde mir beim nächsten Mal mehr helfen?

Hier geht es nicht um die perfekte Reaktion.

Nur um eine bessere.

Vielleicht einmal bewusst ausatmen, bevor du antwortest.

Vielleicht nach einem Fehler sofort den Blick wieder nach vorne richten.

Vielleicht eine Rückfrage stellen, statt dich direkt zu verteidigen.

Vielleicht ein Gespräch später in Ruhe führen.

Mentaltraining bedeutet an dieser Stelle nicht, eine schwierige Situation verschwinden zu lassen.

Es bedeutet, sich darauf vorzubereiten, ihr beim nächsten Mal anders zu begegnen.

Veränderung beginnt oft innen – wird aber außen sichtbar

Wenn wir unsere Reaktion verändern, verändert sich häufig auch die Dynamik einer Situation.

Nicht immer.

Aber erstaunlich oft.

Wer Kritik nicht mehr sofort als Angriff interpretiert, führt andere Gespräche.

Wer nach Fehlern schneller loslassen kann, spielt den nächsten Punkt anders.

Wer unter Druck nicht mehr versucht, alles zu kontrollieren, trifft häufig klarere Entscheidungen.

Wer Grenzen ruhiger und konsequenter kommuniziert, verändert Beziehungen.

Die äußere Situation muss sich dafür nicht zuerst verändern.

Manchmal verändert sich zuerst der Mensch, der ihr begegnet.

Und genau das ist eine der kraftvollsten Formen mentaler Stärke.

Nicht jede Herausforderung lässt sich kontrollieren.

Aber wir können lernen, bewusster zu entscheiden, wer wir in dieser Herausforderung sein wollen.

Wenn dir also das nächste Mal ein Problem unangenehm bekannt vorkommt, lohnt sich vielleicht eine Frage mehr als alle anderen:

Was müsste sich in meiner Reaktion verändern, damit diese Situation nicht wieder dieselbe Macht über mich hat?

Quelle Beitragsbild / Visual: Athletes Mind Tuning · KI-unterstützt erstellt mit OpenAI

Top 10 Sportmentaltraining Blogs 2019

Top 10 Sportmentaltraining Blogs 2019

Athletes Mind Tuning & 6 Jahre Sportmentaltraining mit über 140 Veröffentlichungen

Mentale Stärke entscheidet oft über Sieg oder Niederlage, ebenso wie über Ankommen oder Aufgeben im Wettkampf. Erfolg beginnt im Kopf, ganz egal ob im Sport, im Business und auch bei vielen Herausforderungen im privaten Bereich.

Bei den Trainings von Athletes Mind Tuning und auf dieser Website zeige ich dir deshalb seit 2014 wie du den mentalen Bereich meistern kannst und wie Sportmentaltraining geht. Ich verrate regelmäßig Geheimnisse wie du deine mentale Kraft steigern, dir einen realen Vorsprung verschaffen und besser deine Ziele erreichen kannst.

Es sind inzwischen 141 Blogbeiträge zum Thema Sportmentaltraining auf www.athletesmind.de und 110 Videos auf dem Athletes Mind Tuning Youtube Kanal. Über 100 Sportler haben unserem bewährten Winner’s Mind Online Kurs teilgenommen.

In diesem Beitrag möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Top 10 Sportmentaltraining Blogs und Videos zu teilen.

Für dich ist es vielleicht nützlich, eine Zusammenfassung über die Blogbeiträge und Videos zu haben, die deine Zeit und Aufmerksamkeit Wert sind. Durch Klick auf die Überschriften oder den jeweiligen Link unter dem Teaser-Text gelangst du direkt zu dem Original-Blog.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Durchschauen, neue Erkenntnisse und vor allem beste mentale Stärke im Training und Wettkampf.

Christian Jaerschke
Gründer Athletes Mind Tuning

PS: Erfolg beginnt im Kopf! Lade dir mein kostenloses E-Book über 10 einfache Mental Techniken herunter, wenn du mehr von deinem Leistungspotential nutzen willst!

…und hier sind die Top 10…

Die Top 10 Sportmentaltraining Blogs

10. Leitlinien für professionelles Sportmentaltraining

Professionelles Sportmentaltraining Sportmentaltraining gewinnt an Bedeutung und wird von einer wachsenden Zahl an Sportlern eingesetzt, um Bestleistungen zu erbringen und schnellere Leistungsfortschritte zu erzielen. Nicht nur Profis aus der Weltspitze und…

LINK: https://athletesmind.de/leitlinien/

9. Yerkes-Dodson-Gesetz: Warum du deine Komfortzone verlassen sollst?!

Wer kennt das nicht? Wir lieben die Routine und fühlen uns in unserer Komfortzone wohl. Das heißt wir machen gerne die Dinge, die wir schon gut können. Das gilt im Sport und genauso im Business und auch im privaten Bereich. Warum sollten wir also aus unserer „Komfortzone“ ausbrechen und etwas Neues probieren? In diesem Blog Video gebe ich dir 8 gute Gründe warum du deine Komfortzone verlassen solltest. Außerdem verrate ich dir, aus welchem Experiment das Konzept der Komfortzone abgeleitet wurde, was ich gemacht habe und welche Rolle dabei ein Musikinstrument spielt.

LINK: https://athletesmind.de/komfortzone/

8. Mentaltraining ohne zusätzliche Zeit: (Wie) geht das?

Wie wäre es, wenn du keine extra Zeit für dein Mentaltraining bräuchtest?
Vielleicht kennst du das so oder so ähnlich, denn es betrifft die meisten Sportler: Voller Trainingsplan, zusätzlich Dehnungsprogramme, ggf. Physiotherapie, Regeneration, Anspruchsvoller Berufsalltag oder Sponsorentermine, Familie etc. Da wundert es nicht wenn sich Sportler fragen wo da noch Zeit für Mentaltraining zu finden sein soll. Dass es trotzdem möglich ist und wie das geht, zeige ich dir in diesem Video.

LINK: https://athletesmind.de/keine-zeit-net/

7. Lerne in drei Minuten wie du Angstgegner entschärfen kannst

In diesem Video geht es um Angstgegner und die Frage was du tun kannst, damit sie dir zur Höchstform verhelfen wenn es darauf ankommt. Vielleicht warst du auch schon einmal in einer Situation wo vor dem Wettkampf alles in Ordnung war. Doch dann triffst du auf deinen Angstgegner und es baut sich ein schlechtes Bauchgefühl auf, dass du nicht ignorieren kannst. Genau für solche Situationen stelle ich dir eine einfache Methode vor, mit der du die Situation drehen kannst.

LINK: https://athletesmind.de/angstgegner/

6. Vor-Wettkampf-Party oder Wettkampf-Fokus?

Es geht um deinen nächsten großen Wettkampf oder Saison-Highlight und einen einfachen Tipp wie du deine Energie schonst. Vielleicht kennst du das so oder so ähnlich: Vor solchen Wettbewerben gibt es jede Menge Angebote und Möglichkeiten, z.B. durch ein offizielles Rahmenprogramm, eine Sportmesse, viele andere Athleten, Freunde, Familie usw. Da stellt sich die Frage: Vor-Wettkampf-Party oder Wettkampf-Fokus? Außerdem verrate ich dir, welchen Rat Carl Lews, Leichtathletik-Legende, bei seinen Olympischen Spielen befolgt hat.

LINK: https://athletesmind.de/vor-wettkampf-fokus/

5. Wie du dir einen mentalen Vorteil beim Startschuss verschaffst

Wenn der Startschuss fällt oder das Signal für den Beginn deines Wettkampfs oder Spiels kommt, heißt es alles abzurufen was du drauf hast. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Viele Sportler sind vor dem Wettkampf nervös oder brauchen eine Weile, um so richtig in den Wettkampf hineinzukommen. Dabei können wertvolle Sekunden verstreichen, Punkte verlornen gehen oder andere Nachteile entstehen. Wenn es allerdings gelingt, dass Unterbewusstsein gezielt darauf zu programmieren, dich von Beginn an zu unterstützen und die Qualitäten und Fertigkeiten abzurufen, die du für einen bestmöglichen Wettkampf brauchst, verschaffst du dir einen wertvollen mentalen Vorteil. Wie das geht verrate ich dir in den ersten drei Minuten dieses Videos.

LINK: https://athletesmind.de/startschuss/

4. Sauerstoff-Druckbetankung für Gehirn und Körper

Häufig werde ich nach Tipps gefragt, was man gegen eine zeitweilige Müdigkeit tun kann, z.B. am frühen Morgen auf der Anreise zu einem Wettkampf oder im Anschluss auf der Rückfahrt. In dem Video zeige ich dir eine einfache Atemtechnik, die dein Gehirn und deinen Körper aktiviert. Bekannt wurde sie durch Anthony Robbins.

LINK: https://athletesmind.de/4-fach_atmung/

 

3. Nico Rosberg über Formel 1 und die Bedeutung des Mentaltrainings

Nico Rosberg hat bei Markus Lanz in der Talkshow ein sehr interessantes und wertvolles Interview über seinen Gewinn der Weltmeisterschaft und die Bedeutung des Mentaltrainings dabei gegeben. Rosberg sagt: „Die mentale Vorbereitung war einer meiner Schlüssel zum Weltmeistertitel“ Das Video geht ca. 25 Minuten und ist es auf jeden Fall Wert, anzuschauen.

2. Drei Punkte Strategie gegen Panik vor dem Wettkampf

Welcher Sportler kennt das nicht, bei sich oder bei Anderen: Nervosität, Angst, vielleicht sogar Panik vor dem Wettkampf oder einem anderen wichtigen Ereignis. Nicht immer aber in vielen Fällen ist das zurückzuführen auf ein Erlebnis oder eine Erfahrung in der Vergangenheit, egal ob sportliche Niederlage, Missgeschick, Verletzung, Unfall oder irgendein etwas anderes. Für diese Fälle gibt es eine einfache Strategie, mit der die Nervosität, Angst oder sogar das Panik-Level gesenkt werden kann.

LINK: https://athletesmind.de/wettkampfpanik/

1. Lerne in drei Minuten wie du negative Gedanken stoppen kannst …

Völlig egal ob es sich um ein neues Jahr, neue Saison, eine neue Wettkampfwoche oder einen neuen Tag handelt. Eines steht fest, es sind maßgeblich unsere Gedanken, die die Qualität unserer Zeit und unseren Erfolg oder eben Misserfolg bestimmen. Die spannende Frage lautet, was machst du im Wettkampf, im Training oder sonst im Leben wenn negative Gedanken aufkommen? In diesem Video zeige ich dir eine einfache Methode, wie du negative Gedanken stoppen kannst und was es mit dem Carpenter Effekt auf sich hat.

LINK: https://athletesmind.de/gedankenstopp/








Mental Game Biathlon 2018/19: Interview mit ZDF Moderatorin Anja Fröhlich

Mental Game Biathlon 2018/19: Interview mit ZDF Moderatorin Anja Fröhlich

Athletes Mind Talk mit mit ZDF Moderatorin Anja Fröhlich

In dieser Serie interviewe ich Sportler, Coaches und andere Persönlichkeiten, die herausragendes erreicht oder Grenzen überwunden haben. Für diese Ausgabe habe ich exklusiv mit der ZDF Redakteurin, Moderatorin und Biathlon Expertin Anja Fröhlich gesprochen.

Sie hat im September die Premiere des City Biathlon in Wiesbaden moderiert. Im Interview haben wir über die Bedeutung der mentalen Aspekte im Biathlon gesprochen. Sie sagt, das „Mentale ist das Entscheidende, denn fit sind sie in der Weltspitze alle und am Ende entscheiden sich die Rennen meist im Kopf“. Außerdem haben wir über mentale Schlüsselmomente gesprochen, Stärken bei den deutschen Damen und Herren im Hinblick auf die aktuelle Saison analysiert und vieles mehr.

 

…das könnte dich auch interessieren. Beim City Biathlon in Wiesbaden habe ich auch ein Exklusiv-Interview mit Biathletin Denise Herrmann geführt. LINK: https://athletesmind.de/denise-herrmann/

Denise Herrmann ist mehrfache Weltcupsiegerin im Biathlon und war vor ihrer Biathlon-Karriere bereits im Ski-Langlauf sehr erfolgreich, u.a. mit dem Gewinn der Bronze-Medaillie bei den Olympischen Winterspielen  2014 in Sotchi. Ich habe Sie beim City Biathlon in Wiesbaden getroffen und mit ihr über die mentalen Aspekte beim Biathlon gesprochen.

Über den City Biathlon in Wiesbaden

Der City-Biathlon feierte am 1. September 2018 in Wiesbaden seine Premiere.

Ein Biathlon-Wettkampf jenseits der Bergwelt. Mit Skirollern über den Asphalt. Ein originaler 50-Meter-Schießstand wurde mitten in Wiesbaden aufgebaut. Und dazu trat ein Teilnehmerfeld an, das mit Olympiasiegern, Weltmeistern und Gesamt-Weltcupsiegern nur so gespickt war. Mit Fourcade, Peiffer, Thingnes Bö, Lindström, Öberg waren fünf aktuelle Goldmedaillengewinner der letzten Winterspielen am Start.

City-Biathlon: Weltelite jagte durch die Innenstadt (wiesbaden.de):
„Der von den Biathleten zu bewältigende Rundkurs war etwa 1,8 Kilometer lang und führt durch die Innenstadt sowie den Kurpark. Der Start-Ziel-Bereich lag an der Kopfseite des Kaiser-Friedrich-Platzes. Am Bowling Green befande sich vor der Zuschauertribüne der Schießstand. Die Strecke verlief von der Wilhelmstraße zunächst in die Christian-Zais-Straße und dann weiter in die Paulinenstraße. Von dort bogen die Athleten in die stark ansteigende Parkstraße ab und liefen danach ab Höhe Grünweg im Kurpark weiter. Nach einem kurzen Stück ging es in die Sonnenbergerstraße. An deren Ende steuerten die Skijäger erneut in die Wilhelmstraße in Richtung Ziel.

Gelaufen wurde mit Skirollern, geschossen mit original Kleinkalibergewehren und zusätzlichen Schwung gaben Spezialstöcke. Die im Massenstart ausgetragenen Wettkämpfe wurde sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern durch ein kurzes Qualifikationsrennen eröffnet.“

Ergebnisse Frauen:
1. Marte Olsbu (NOR),
2. Denise Herrmann (D),
3. Vanessa Hinz (D),
4. Kaisa Mäkäräinen (FIN),
5. Hanna Öberg (SWE),
6. Yuliia Dzhima (UKR),
7. Elisa Gasparin (CH),
8. Fuyuko Tachizaki (J)

Ergebnisse Männer:
1. Johannes Thingnes Bo (NOR),
2. Erik Lesser (D),
3. Martin Fourcade (F),
4. Lukas Hofer (I),
5. Arnd Peiffer (D),
6. Fredrik Lindström (SWE),
7 Benjamin Wegner (CH),
8. Dominik Landertinger (A)








Mit unerwünschten Situationen im Sport besser umgehen – durch gezieltes Reframing

Mit unerwünschten Situationen im Sport besser umgehen – durch gezieltes Reframing

Eine bewährte Technik aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) ist das Reframing. In dem heutigen Blog zeige ich dir, wie du durch Reframing:

  • Rote Ampeln entschärfst,
  • besser mit Verletzungen umgehst,
  • einen vermeintlich langsamen Wechsel im Triathlonwettkampf in mentale Stärke umwandelst und
  • wie du der Angst vor dem Wettkampf begegnen kannst.

Wenn du Fragen zu der Technik oder selbst schon Erfahrungen damit gemacht hast, nutze die Gelegenheit und schreibe einen kurzen Kommentar.

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Und wenn du den Inhalt des Blogs wertvoll findest, würde ich mich freuen, wenn du den Facebook Like Button anklickst oder den Blog mit anderen teilst.

PS: Hast du schon eine Checkliste für deinen nächsten Triathlon Wettkampf? Hier kannst du die bewährte Checkliste von Athletes Mind Tuning kostenlos herunterladen: Link zur kostenlosen Triathlon Wettkampf Checkliste








Angst vor dem Schwimmstart im offenen Gewässer? Sicherheit durch die richtige Positionierung im Feld

Angst vor dem Schwimmstart im offenen Gewässer? Sicherheit durch die richtige Positionierung im Feld

Eine der größten Ängste im Triathlon ist sicher die Angst vor dem Massenstart beim Schwimmen im Wettkampf. Zu den typischen Sorgen zählen:

  • Die Schwimmbrille zu verlieren
  • Einen Tritt abzubekommen
  • Einen Krampf zu bekommen
  • In Panik zu geraten

Wie kannst du dich am besten im Schwimmerfeld positionieren, um dem Getümmel aus dem Weg zu gehen und gleichzeitig einen guten Start absolvieren?

Hier stelle ich eine Taktik vor, die ich von Macca (Chris McCormack) gelernt habe und die sich bei vielen Triathleten bewährt hat.

Ich würde gerne hören, was du denkst – welche Taktik nutzt du beim Schwimmstart? Was sind deine Erfahrungen? Bitte hinterlasse einen Kommentar unten…

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