Wenn wir über Leistung sprechen, schauen wir meistens nach außen.
Auf den Gegner. Auf das Ergebnis. Auf die Konkurrenz. Auf den Druck. Auf die Erwartungen anderer. Oder auf die Bedingungen, die gerade nicht so sind, wie wir sie gerne hätten.
Doch einer der entscheidendsten Wettkämpfe findet dort statt, wo ihn niemand sieht:
in uns selbst.
Vielleicht kennst du solche Situationen:
Du hast dich gut vorbereitet – und kurz vor dem Start kommen plötzlich Zweifel.
Ein Fehler passiert – und im Kopf beginnt sofort die Diskussion darüber.
Jemand provoziert dich – und du merkst, wie Ärger deine Aufmerksamkeit übernimmt.
Der Druck steigt – und aus einem klaren Gedanken werden plötzlich zehn.
Angst. Ärger. Selbstzweifel. Negative Gedanken.
Oder diese eine Geschichte, die wir uns immer wieder erzählen:
„Heute läuft es einfach nicht.“ „Unter Druck kann ich das nicht.“ „Wenn ich jetzt einen Fehler mache, ist alles vorbei.“
Das Entscheidende dabei ist:
Diese Gedanken und Emotionen sind nicht einfach nur Begleiterscheinungen einer schwierigen Situation. Sie beeinflussen direkt, wie wir handeln und performen.
Sie verändern unseren Fokus. Unsere Körpersprache. Unsere Entscheidungen. Unsere Energie. Und letztlich unsere Leistung.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus meiner eigenen Erfahrung und aus vielen Jahren Mentaltraining ist deshalb:
Je besser du lernst, den inneren Wettkampf zu führen, desto weniger Macht haben die äußeren Umstände über dich.
Das bedeutet nicht, Emotionen zu verdrängen oder sich einzureden, dass alles positiv sei.
Mentale Stärke bedeutet etwas anderes:
Du bemerkst, was gerade in dir passiert – ohne automatisch davon gesteuert zu werden.
Zwischen Reiz und Reaktion entsteht ein kleiner Raum.
Und genau dort beginnt mentale Selbstführung.
Eine kleine Übung für deine nächste Drucksituation
Wenn du merkst, dass Ärger, Nervosität oder Zweifel übernehmen, stelle dir drei Fragen:
1. Was passiert gerade in mir? Benennen, ohne zu bewerten.
2. Was davon kann ich im Moment tatsächlich beeinflussen? Nicht den Gegner. Nicht das Ergebnis. Nicht die Vergangenheit.
Aber vielleicht deine Atmung, deinen Fokus, deine Körpersprache oder deine nächste Handlung.
3. Was ist jetzt der nächste sinnvolle Schritt?
Nicht: Wie gewinne ich das ganze Match?
Sondern:
Was brauche ich genau jetzt?
Einen Atemzug. Den nächsten Ball. Die nächste Bewegung. Die nächste Entscheidung.
Das klingt einfach.
Unter Druck ist es alles andere als selbstverständlich.
Und genau deshalb kann man es trainieren.
Du kannst nicht immer kontrollieren, was außerhalb von dir passiert. Aber du kannst trainieren, wie du darauf reagierst.
Und je besser du darin wirst, desto weniger entscheidet die Situation über deine Leistung.
Win inside. Perform outside.
P.S.: Denk einmal an eine Situation in den letzten Tagen, in der du unter Druck nicht so reagiert hast, wie du es eigentlich wolltest. Was war damals dein äußerer Gegner – und was war dein innerer?
Quelle Beitragsbild / Visual: Athletes Mind Tuning · KI-unterstützt erstellt mit OpenAI
Ich war in den letzten Wochen alle paar Tage unterwegs und da ist mir in vielen Begegnungen, Meetings und Gesprächen etwas aufgefallen, dass ich gerne teilen möchte. Es geht um einen einfachen Satz und eine Frage, die dir helfen deinen Mindset zu schärfen – egal ob im Sport, im Business oder im privaten Bereich.
?Die Welt ist…? Wie der Satz weiter geht und warum die dazugehörige Frage und Antwort so wichtig für deinen Erfolg sind, verrate ich dir in diesem kurzen 2 Min. Video.
Fun Fact: Google liefert eine coole und nützliche Antwort auf die Frage – mehr im Video!
To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked. Click on Load video to unblock YouTube. By loading the video you accept the privacy policy of YouTube. More information about YouTube’s privacy policy can be found here Google – Privacy & Terms.
Wir alle kennen Sätze wie „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Aber wieviel Kraft kann Hoffnung tatsächlich freisetzen? Lässt sich dass sogar wissenschaftlich nachweisen? Auf beide Fragen gebe ich dir in diesem Video eine Antwort. Ich habe sie mir NICHT ausgedacht, denn sie stammt aus einem sensationellen Harvard Experiment.
In dem Experiment ging es darum, wie lange sich Ratten über Wasser halten können. Der Psychologie-Professor Curt Richter führte das Experiment durch, indem er Ratten in mit Wasser gefüllte Eimer setzte und sah, wie lange sie schwimmen konnten. Das Ergebnis war unglaublich. Die Details verrate ich dir in diesem kurzen 5 Minuten Video. Außerdem gebe ich dir zwei praktische Empfehlungen, wie du ganz konkret von den Erkenntnissen aus dem Experiment profitieren kannst.
To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked. Click on Load video to unblock YouTube. By loading the video you accept the privacy policy of YouTube. More information about YouTube’s privacy policy can be found here Google – Privacy & Terms.
In einem öffentlich ausgestrahlten Interview in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ sprach Nico Rosberg über seinen Formel-1-Weltmeistertitel und die Bedeutung der mentalen Vorbereitung auf diesem Weg.
Dieser Beitrag greift ausgewählte Gedanken aus dem Fernsehinterview auf und ordnet sie aus der Perspektive des Sportmentaltrainings ein. Es handelt sich nicht um ein von Athletes Mind Tuning geführtes Interview und nicht um eine Kooperation mit Nico Rosberg, dem ZDF oder der Sendung „Markus Lanz“.
Rosbergs Aussagen machen deutlich, dass neben fahrerischem Können, körperlicher Fitness und technischer Vorbereitung auch der bewusste Umgang mit Druck, Konzentration und mentaler Belastung eine wichtige Rolle für seinen Erfolg spielte.
To protect your personal data, your connection to YouTube has been blocked. Click on Load video to unblock YouTube. By loading the video you accept the privacy policy of YouTube. More information about YouTube’s privacy policy can be found here Google – Privacy & Terms.
Das Video geht ca. 25 Minuten und ist es auf jeden Fall Wert, anzuschauen.
Hier sind ein paar Zeitmarken mit Schlüsselstellen:
04:04: „…es gibt kein magisches Rezept, um nach einer Niederlage wieder zu gewinnen… es geht darum, immer weiter zu glauben und immer weiter sich den Herausforderungen stellen“
04:45: „Ich konnte früher nicht auf der Bühne stehen und einen Vortrag halten (z.B. in der Schule damals). Aber weil ich es trotzdem immer wieder gemacht habe in meiner Sport-Karriere habe ich mich daran gewöhnt und jedes Mal ging es etwas besser…“
05:45:Über seine Arbeit mit einem Zen-Meister
07:54:„Ich habe mir einen Mentaltrainer genommen. Das hat mir sehr viel gebracht, …auch in den entscheidenden Momenten“
=> Leben vereinfachen, Fokussierung, Aufmerksamkeit trainieren (was ich fühle, was ich denke, Präsenz?
„…es ist TRAINING, man nimmt sich Zeit dafür, jeden Tag
12:20: „Hast du dir was überlegt für den Fall, dass das schief geht? …Nein, das gehört auch zum Mentaltraining – die Visualisierung von dem Positivem (tolles Rennen, Sieg, …)“
12:38: „…negative Gedanken kommen natürlich, die Angst, dass man verliert oder so. …dann geht es darum aufmerksam zu sein, dass der Gedanke da ist …und dann kann man sich mit Training da wieder herausarbeiten. …das kann lange dauern und ist nicht einfach in der Umsetzung, aber ich habe stetig kleine Fortschritte gemacht – und das hat mir dann was gebracht…“
18:30: „…wir haben auch die für das Rennen nötige Aggressivität visualisiert…und den Mut, den es dafür braucht… auch das hat wieder ein paar Prozent gegeben“